Kammerchor Untermain

Der Chor

Historie

Der Kammerchor Untermain wurde 1988 zunächst als Projektchor für eine Konzerteinladung nach Tschechien ins Leben gerufen. Inzwischen ist er aber fester Bestandteil der Kulturszene im Rhein-Main-Gebiet. Nach dieser ersten Tournee folgten Reisen nach Norddeutschland, Italien, Niederlande, Österreich und Weißrußland, wo eines der Konzerte live und landesweit im Rundfunk übertragen wurde. Das Staatliche Fernsehen produzierte eine Reportage über den Aufenthalt.

Bei weiteren Reisen nach Weißrussland wurden in Zusammenarbeit mit dortigen professionellen Orchestern (u.a. Radio-Sinfonie-Orchester Minsk) Händels „Messias“ und das „Deutsche Requiem“ von Johannes Brahms aufgeführt, u.a. im Großen Saal der staatlichen Philharmonie, und vom Rundfunk aufgezeichnet. Neben der Konzerttätigkeit besuchte der Chor nationale und internationale Wettbewerbe, bei denen etliche Preise gewonnen wurden.



Hat sich der Chor ursprünglich ganz dem a-cappella-Gesang gewidmet, so hat sich in den letzten Jahren ein Zwei-Jahres-Rhythmus herausgebildet, in dem im Wechsel große oratorische Werke (Weihnachts-Oratorium, Brahms-Requiem, Elias u. a.) und weltliche und geistliche a-cappella-Programme erarbeitet werden, so zuletzt ein weltliches Programm mit Renaissance- und Romantik-Werken zum Thema „Frühling“ (in sieben Sprachen) und ein geistliches Programm mit den Schwerpunkten russische und englische Literatur, die hierzulande so gut wie unbekannt ist.

Rundfunk- und CD-Aufnahmen ergänzen die Arbeit des Chores.



Frauenchor Schwanheim

Der Frauenchor Schwanheim, eine Gruppierung des Kammerchor Untermain, wurde 1998 beim V. Deutschen Chorwettbewerb in Regensburg mit einem 2. Preis ausgezeichnet, nachdem der Chor im Jahr zuvor den Hessischen Chorwettbewerb überlegen gewonnen hatte.




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